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Haftungsausschluss


Warum benennt ein Steuerberater seinen Internetauftritt nach einem modernen Ansatz zur Unternehmenssteuerung?

Die Wirtschaft ist einem ständigen Wandel unterworfen.
Wenn Unternehmer heute der Meinung sind, früher war alles einfacher, haben sie vielleicht gar nicht so unrecht. Gesättigte Märkte, weltweite Marktplätze, Konkurrenz und sinkende Kaufkraft bei großen Teilen der Bevölkerung sind in Österreich wie in vielen anderen Ländern ein aktuelles Thema.
Für einen Unternehmer bedeutet das ständig steigende Anforderungen. In seinem Fachgebiet gut zu sein, reicht schon lange nicht mehr aus, sondern wird einfach vorausgesetzt.
Ob sich wirtschaftlicher Erfolg einstellt oder nicht, hängt davon nicht mehr ab. Gefragt sind Unternehmer, die es einfach besser machen als ihr Mitbewerb.
Diese Bessermachen kann sich auf unterschiedliche Bereiche beziehen.  
Nun kann ein Berater nicht der bessere Tischler, Bäcker oder Handelsunternehmer als der Unternehmer selbst sein. Diesen Teil muss der Unternehmer beherrschen.  
Ich bin aber überzeugt, dass der beste Handwerker oder Händler heute erhebliche Probleme hat, wenn er mit seinem Unternehmen mit einem wirtschaftlichen Blindflug macht. 
Und hier kann der Berater helfen: Ein Steuerberater, der seine Aufgabe im Aufbuchen von Belegen und Erstellen von Steuererklärungen sieht, leistet keinen Beitrag zur Zukunftssicherung seiner Klienten.    
Selbst wenn die Erstellung der Abschlüssen (Bilanzen, Einnahmen-Ausgabenrechnung) zeitnah erfolgt, wird nur die Vergangenheit verwaltet. Wichtig ist aber, dass die Zukunft gesichert ist.  

Fehlende Planung führt in die Krise

Der Planungs- und Budgetierungsprozess ist bei vielen Unternehmen nicht gerade vorbildlich.
Je kleiner das Unternehmen, desto weniger wird in der Praxis geplant.
Der Unternehmer glaubt, dass er alles im Griff hat. Aber irgendwann ist häufig kein Geld mehr am Konto, der Kontokorrentrahmen ist ausgeschöpft und wichtige Zahlungen können nicht mehr geleistet werden.   Wer glaubt, hier beginnt die Krise, irrt gewaltig! Die Liquiditätskrise ist die letzte Stufe sich oft jahrelang aufstauender Probleme.
Am Anfang steht eine Strategiekrise, in der der Unternehmer nicht weiß, was er eigentlich will.
Daraus entsteht irgendwann eine Erfolgskrise. Der Mitbewerb hat aufgeholt, das Unternehmen kann seine Waren und Dienstleistungen nur mehr mit reduzierten Preisen absetzen. Preisdumping vernichtet die Deckungsbeiträge.
Der Unternehmer steuert dagegen, indem er versucht, Kosten zu senken.   Notwendige Investitionen werden verschoben oder abgesagt. Der Betrieb verliert immer mehr an Wettbewerbsfähigkeit.
Nachdem weitere Kosteneinsparungen irgendwann nicht mehr möglich sind, die Erträge aber immer weniger werden, verschlechtert sich die Finanzlage des Unternehmens.
Eine Loch-auf-Loch-zu-Mentalität  greift um sich. Die wichtigsten Zahlungen werden geleistet, der Unternehmer kümmert sich nur mehr darum, eine Balance der Finanzmittel aufrechtzuerhalten und den Zusammenbruch zu verhindern. Oft ist hier Hopfen und Malz verloren.
Das Unternehmen ist längst pleite, nur der Unternehmer weiß es noch nicht. Gute Mitarbeiter sind längst weg, die Banken und Lieferanten fürchten um ihre Kredite.  

Rechtzeitig Gegensteuern

Es ist daher ein Gebot der Stunde, bereits rechtzeitig einzugreifen und Strategien für die Zukunft zu entwickeln.   Unter dem Begriff Better Budgeting werden verschiedene Konzepte verstanden, die zu einer schrittweisen Verbesserung des Budgetierungs- und Planungsprozesses im Unternehmen führen sollen.   Better Budgeting versucht, auf die Kritikpunkte am bisherigen Prozess der Budgetierung einzugehen (zB langsam, teuer, nicht aktuell) und schlägt Lösungsmöglichkeiten für einzelne Probleme vor, um zu einer Vereinfachung und Optimierung zu kommen, einen schnelleren und wirkungsvolleren Erstellungs- und Änderungsprozess einzuführen und damit flexiblere Budgets zu schaffen.  

Ohne hier auf die Details einzugehen: Ausreden gelten nicht mehr! Wer nicht plant, ist eigentlich schon am absteigenden Ast. Nur wer weiß, was er tut, und wie sich das auf die Finanz- und Ertragslage auswirkt, kann rechtzeitig gegensteuern, wenn die Richtung einmal nicht stimmt.   Jede Planung ist besser als keine Planung. Nicht jeder Betrieb braucht ausgefeilte, bis ins letzte gehende Budgets.   Bei diesem Prozess, für Ihr Unternehmen das richtige Modell (nicht zuviel und nicht zuwenig) zu entwickeln, unterstützten wir Sie gerne.  

Wenn Sie glauben, dass Ihr Unternehmen mehr Planung vertragen könnte oder Sie ganz einfach mehr wissen wollen, rufen Sie uns an unter 03142/21 5 29.

  Mag. Dr. Gerwin Kürzl, Geschäftsführer



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